📖
Anatolij F. Koni (1844−1927) zwischen Herrscher und Volk
Cordin, Carla

Anatolij F. Koni (1844−1927) zwischen Herrscher und Volk

Author / Organization:
Humanities & Social Sciences Published 2021 Verification Pending

Overview & Synopsis

»Auf dem Lebensweg« lautet der Titel der Sammlung von Erinnerungen Anatolij F. Konis. Dieser Weg vom Gerichtsvorsitzenden im zaristischen Russland zum »russischen Schriftsteller« in der Sowjetunion ist eng verknüpft mit seinen autobiografischen Texten, die bis heute gerne gelesen werden.Koni war einer der renommiertesten Juristen im späten Zarenreich und einer der ersten, der nach der Reform von 1864 im modernen russischen Rechtswesen arbeitete. Als Staatsanwalt war er permanent in die Auseinandersetzungen zwischen zarisch-autokratischer Macht und individuellen Freiheitsrechten involviert. Zeit seines Lebens reflektierte Koni sich und seine Umgebung in zahlreichen autobiografischen Schriften, deren Kontexte und Entstehungsgeschichten einen ganz eigenen Blick auf das Spannungsfeld zwischen Recht, Macht und »Volk« werfen, das Konis Leben prägte. Der Zusammenhang zwischen Selbstreflexion und Zeitgeschehen wird dabei nach dem Revolutionsjahr 1917 besonders deutlich. Während viele Berufskollegen sich in die innere oder äußere Emigration zurückzogen, bemühte sich Koni bis zu seinem Tod 1927, seine Wertvorstellungen und Lehren aus der Zarenzeit einem sowjetischen Publikum vertraut zu machen.

Advertisement
SPONSOR CONTENT
Indexed from repository: OAPEN Library (www.oapen.org)

Document Information

Document Title Anatolij F. Koni (1844−1927) zwischen Herrscher und Volk
Author / Organization Cordin, Carla
Subject & Discipline Biography & Autobiography
Categories Humanities & Social Sciences
Publication Year 2021
License / Rights Open Access / Creative Commons
Resource Verification Listed PDF (Verification Pending)
Original Host Website OAPEN Library (www.oapen.org)
File Format application/pdf (Portable Document Format)
Language EN
Catalog ID DOC-43277
Original Source Link Visit Source Page on www.oapen.org »